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BUND Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg

Vögel füttern im Winter

16. Januar 2019 | Artenschutz (BW), Lebensräume

Vögel füttern ja oder nein. Die Meinungen gehen bei dieser Frage unter Vogelexperten auseinander. Besser ist in jedem Fall: heimische Sträucher anpflanzen.

Wirklich lebensnotwendig ist die Fütterung der Vögel nur bei dichter Schneedecke oder bei starkem Frost. Da dann das natürliche Futter am Boden festgefroren ist.

Doch Vögel füttern ist für viele Menschen, besonders für Familien mit Kindern, der Einstieg in die Vogelbeobachtung und in den aktiven Naturschutz. Für viele ältere Menschen bedeutet Vogelfüttern auch eine große Freude.

Besser: Heimische Sträucher statt Vogelfutter

Am besten ist es, wenn man statt zu füttern einen naturnahen Garten anlegt. Das Geld ist besser investiert, wenn man statt Vogelfutter heimische Sträucher kauft und diese in den Garten oder auf sein Grundstück pflanzt. Holunder, Liguster, Gemeiner Schneeball, Hasel, Erlen, Buchen, Obstbäume (vor allem Apfel, Birne, Kirsche und Zwetschge), Vogelbeere, Heckenrose, Wilde Karde, Wilder Wein, Weintrauben sind Pflanzen, die Vögel besonders gerne auf ihrem Speiseplan stehen haben.

Die riesigen Mengen an Vogelfutter, die wir in Deutschland verwenden, müssen irgendwo auch angebaut werden. Informationen darüber, woher unser Vogelfutter kommt, sind schwer zu erhalten. Negativ wäre es, wenn in Süd- oder Osteuropa Vogelgehölze vernichtet würden, um Felder für Vogelfutter anzulegen.

Tipps: Richtig Vögel füttern

Im Winter zu füttern ist dann sinnvoll, wenn es dauerhaft eine geschlossene Schneedecke und anhaltenden Frost gibt. Wir haben einige Tipps zum richtigen Vogelfüttern:

  • keine gesalzenen oder gewürzten Essensreste verfüttern,
  • das Futter an eienr vor Katzen sicheren Stelle und mit Abstand zu Glasscheiben platzieren,
  • Futterspender so wählen, dass die Tiere nicht im Futter umherlaufen und mit Kot verschmutzen. Sonst lauert die Verbreitung von Krankheiten,
  • beim Kauf von Futter darauf achten, dass kein Traubenkraut (Ambrosia) enthalten ist. Das ist für uns Menschen hoch allergen und breitet sich schnell aus.

 

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